Grußwort der Schirmherrin des Jung und Parkinson Symposium 2017

Die Diagnose an einer unheilbaren Krankheit zu leiden, trifft die meisten Menschen völlig unvorbereitet. Dies gilt auch für die Parkinson-Krankheit, die eine der häufigsten Erkrankungen des zentralen Nervensystems ist. In Deutschland leben schätzungsweise rund 300.000 Betroffene und jedes Jahr kommen bis zu 20.000 Neuerkrankungen hinzu. Zwar steigt die Häufigkeit an Parkinson zu erkranken im Alter, aber auch zunehmend jüngere Menschen leiden an dieser schlimmen Krankheit. Wer davon betroffen ist, weiß, dass viel davon abhängt, was die Umwelt zur Pflege und zur Verbesserung der eigenen Lebensqualität beiträgt. 

Wenn Betroffene lernen, mit ihrer Krankheit umzugehen, unterstützt das einen über viele Jahre erfolgreichen Therapieverlauf. Deshalb sind Selbsthilfegruppen wie Jung & Parkinson für viele Parkinson-Patienten so wichtig, da sie vielen Betroffenen mit praktischer Hilfe, gezielter Beratung und einem fundierten Erfahrungsaustausch helfen, ihr Leben trotz körperlichen Einschränkungen gut zu meistern und sie darin bestärken, ein weitgehend normales Leben in unserer Gesellschaft zu führen. 

Gerne bin ich Schirmherrin des diesjährigen Symposiums der Jung & Parkinson Selbsthilfe, in dem namhafte Wissenschaftler und Mediziner über Ethikfragen im Umgang mit der Krankheit diskutieren. 

Ich wünsche dem 4. Symposium JuP Experience Forum in Saarlouis einen erfolgreichen Verlauf mit produktiven Diskussionen und Lösungen, die die ganzheitliche Behandlung von Parkinson-Patienten im Blick haben und danke den Initiatoren und Organisatoren ganz herzlich für ihr großartiges Engagement zugunsten vieler Betroffenen.

Annegret Kramp-Karrenbauer 

Ministerpräsidentin des Saarlandes

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