Jung & Parkinson Symposium 2016


Zum dritten Jung und Parkinson Symposium hatten wir dich am 24.9.2016 von 9:30 Uhr bis 14:30 Uhr ins Vereinshaus nach Saarlouis Fraulautern eingeladen. Referate von renommierten Spezialisten um das Thema Parkinson sowie ein Workshop, der Angehörigen die Möglichkeit zum Austausch bot, rundete das Programm ab. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung war wie immer kostenlos.

Parkinson kann jeden treffen, in nahezu jeder Lebensphase. Bei Menschen mittleren Alters, die in der Rushhour des Leben stehen, ist die Diagnose auch deshalb so hart, weil viele andere mit davon betroffen sind: Ehepartner, Kinder, Freunde, Kollegen. Umso wichtiger ist es, dass sich Betroffene zusammentun, so wie Sie es mit der Initiative „Jung und Parkinson“ getan haben. Erfahrungsaustausch, das Teilen von Informationen über Therapien und Ärzte und eine gemeinsame Interessenvertretung in Richtung Politik, Krankenkassen und Ärzteschaft machen die Bedürfnisse von Parkinson-Patienten wahrnehmbar. Nur so lässt sich etwas bewirken.

Das gilt auch in Bezug auf die Wissenschaft: Es ist wichtig, dass wir miteinander im Dialog stehen, damit die Ergebnisse unserer Forschung Ihnen, den Patienten, zu Gute kommen. Ich freue mich deshalb ganz besonders, dass ich die Schirmherrschaft für das „Jung und Parkinson“-Symposium 2016 übernehmen darf. Denn als Wissenschaftler, der die Ursachen von Parkinson verstehen will und für neue Therapieansätze forscht, sehe ich mich gemeinsam mit meinen Kollegen als Ihr Partner: An unserem Institut, dem Luxembourg Centre for Systems Biomedicine, arbeiten wir ebenso wie in vielen anderen Forschungseinrichtungen weltweit daran, Ergebnisse aus der Grundlagenforschung möglichst schnell in die klinische Anwendung zu bringen. Dabei sind wir auf eine enge Zusammenarbeit mit den Betroffenen angewiesen.

In Luxemburg gehen wir dieses Thema jetzt mit Nachdruck an. Ein Beispiel dafür ist unsere Patientenkohorte NCER-PD, die wir dank der Unterstützung des Großherzogtums durchführen können. NCER-PD steht für „National Centre for Excellence in Research in Parkinson’s Disease“. Es handelt sich dabei um einen Verbund von Partnern aus Forschung und Klinik: Im Zentrum unserer Aufmerksamkeit stehen die Parkinson-Patienten. Als Teilnehmer der Studie ermöglichen sie uns wichtige Einblicke in die Entstehung und den Verlauf von Parkinson. Die Daten, die sie uns zur Verfügung stellen, sind die Basis unserer Forschung.

Forschung ist die eine Seite der Medaille. Die andere ist das Wohlbefinden der Patienten. Die wichtigste Rolle haben dabei die behandelnden Ärzte. Sie haben die Federführung bei der Entwicklung und Umsetzung der persönlichen Therapiepläne. Auch mit den Medizinern führen wir deshalb einen kontinuierlichen Dialog: Wir sind angewiesen auf die Hinweise, die von ihnen kommen zum Krankheitsverlauf, zum Erfolg bestimmter Therapieansätze und zu Erfahrungen, wie die Symptome von Parkinson in der Praxis möglichst gut in den Griff zu bekommen sind.

Die Erkenntnisse, die wir im Rahmen von NCER-PD gewinnen, möchten wir mit allen teilen, die an unserer Forschung interessiert sind. Eine wichtige Gelegenheit für mich ist dafür das „Jung und Parkinson“-Symposium 2016 in Saarlouis. Ich freue ich mich auf einen intensiven Austausch mit Ihnen!    


Prof. Dr. Rudi BALLING

Direktor des "Luxembourg Centre for Systems Biomedicine"

Universität Luxemburg 

Luxembourg Centre for Systems Biomedicine 


Prof. Dr. Rudi Balling
Direktor Luxembourg Centre for Systems Biomedicine

Prof. Dr. Matthias Maschke
Chefarzt der Neurologie
Brüderkrankenhaus Trier

Prof. Dr. Jörg Spiegel
Oberarzt Neurologie
Universitätsklinikum Saar


             Dr. Christian Stallinger
      Centre for Systems Biomedicine
                      Luxembourg

Dr. Stefan Otto

Anästhesiolgie, Intensivmedizin 
Marienhaus Klinikum Saarlouis

Mirko Lorenz
Taiji Trainer
Berliin


09:30 Uhr - 09:35 Uhr

09:35  Uhr - 09:45 Uhr

09:45 Uhr - 09:55 Uhr

09:55 Uhr - 10:35 Uhr

10:35 Uhr - 11:00 Uhr

11:00 Uhr 11:35 Uhr

11:40 Uhr - 12:15 Uhr

12:15 Uhr - 12:55 Uhr

12:55 Uhr - 13:30 Uhr

13:35 Uhr - 14:10 Uhr 

14:10 Uhr - 14:30 Uhr

14:30 Uhr

Eröffnung/ Begrüßung

Worte der Landesregierung

IKK Südwest als Partner

Forschung Parkinson

Kleine Pause

Bildgebung bei Parkinson

Parkinson und Narkose

Große Pause

Parkinson - Was gibt es Neues?

Studie m3Power

Parkinson und Taiji

Ende der Veranstaltung

Vorstandsmitglied JuP

Stephan Kolling

Prof. Dr. Jörg Loth

Prof. Dr. Rudi Balling

-

Prof. Dr. Jörg Spiegel

Dr. med Stefan Otto

-

Prof. Dr. Matthias Maschke

Dr. Christian Stallinger

Mirko Lorenz

-


Zum zweiten Mal haben wir einen Austausch für Angehörige angeboten. Wir wissen, dass Angehörige das Bedürfnis haben, sich mit Menschen in einer ähnlichen Situation auszutauschen. 

10:00 Uhr - 11:15 Uhr

11:15 Uhr - 11:30 Uhr

11:30 Uhr - 12:45 Uhr 

12:45 Uhr - 13:15 Uhr

13:15 Uhr - 14:30 Uhr

Workshop Angehörige Teil 1

Kleine Pause

Workshop Angehörige Teil 2

Große Pause

Workshop Angehörige Teil 3

Kirsten Cortez