Informationen zum Krankengeld

Fristen und Informationen zum Krankengeld

 

 

- Die Lohnfortzahlung des Arbeitgebers beläuft sich auf 6 Wochen. Amschließend bekommt man sein Krankengeld von der Krankenkasse. Die Arbeits-unfähigkeit muß alle 4 Wochen vom Arzt bestätigt werden.

 

- Aufgrund der gleichen Krankheit kann man maximal 78 Wochen innerhalb von 3 Jahren krank sein. Anschließend wird man von der Krankenkasse ausgesteurt. Die Krankenkasse kann dich nach §51SGB V in dieser Zeit zu einer beruflichen oder medizinischen Reha oder der STellung eines Rentenantrags auffordern. Die Krankenkasse muss aber eine 10 Wöchige Frist zur Stellung des Antrages einhalten.

 

- Der Gesetzgeber schreibt ein Gutachten vor, in dem eine Gefährdung der Erwebsfähigkeit festgestellt wird.

Das Gutachten muss von einem Arzt des medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) auf der Grundlage eigener Untersuchungen oder von Befundberichten der behandelnden Ärzte erstellt werden.

 

Tipp: Man ist nicht Verpflichtet die Ärzte von Ihrer Schweigepflicht zu entbinden!

 

- hat man seine Ärzte nicht von der Schweigepflicht entbunden, muss der MDK dich persönlich zur Begutachtung einladen und ein Gutachten erstellen. Diese Gutachten darfst Du auch anfordern. Sollte kein ordnungsgemäßes Gutachten vorhanden sein, ist das ganze rechtswidrig und ein Einspruch müsste erfolgreich sein.

 

- Vorsicht der Reha Antrag kann von der Rentenversicherung als Rentenantrag umgewandelt werden. Bitte wende dich bei weiteren fragen an den Sozialverband VDK.

 

Beachte dieser Artikel ersetzt keine fachliche Beratung, er dient rein zu Information!

 

- hier noch ein Link zur Berechnung des Krankengeldes.