Medikamentös induzierte Psychosen

Vorboten können unruhiger Schlaf, Alpträume, illusionäre Verkennungen sein ( wenn z.B. ein real vorhandener Busch als ein Tier gesehen wird). Halluzinationen und Wahnvorstellungen können anfangs bei voll erhaltenem Bewusstsein und Kritikvermögen auftreten. Sie beginnen meist in der Dämmerung/ Dunkelheit, werden gefördert durch Spiegelungen z.B. in Fenstern. Manchmal sind Halluzinationen auch schwer zu erkennen, wenn der Patient z.B. berichtet, da seien Leute in seinem Zimmer gewesen oder bestimmte Familienangehörige. Verwirrtheitszustände, Orientierungsstörungen kommen besonders bei Pat. mit einer (vielleicht bis dahin nicht erkannten, beginnenden) Demenz oder unter Therapie mit bestimmten Medikamenten vor. Ursachen können sein: Medikamentennebenwirkungen, versehentliche Überdosierungen, Steigerung oder Umstellung der Parkinson Medikamente, verminderte Flüssigkeitszufuhr, Infektionen (oft Harnwegsinfekt), außergewöhnliche seelische Belastungen, veränderte Lebensumstände.