Die Karte

 

Jeder von uns kennt die Situation: Im Supermarkt ist die Hölle los und vor der einzigen Kasse wartet eine Riesenschlange. Für einen Parkinson-Patienten ist dies Grund genug, um nervös zu werden – denn das lästige Zittern wird garantiert dafür sorgen, dass das Kleingeld nicht in der Kasse, sondern weit verstreut auf dem Boden landet. Oder das Gegenteil ist der Fall: es geht plötzlich gar nichts mehr und man steht stocksteif da, wie bestellt und nicht abgeholt.

Die Kassiererin war überdies auf dem besten Wege, einen neuen Geschwindigkeitsrekord aufzustellen und schaut nun vorwurfsvoll in Richtung des Übeltäters. Am liebsten möchte man im Boden versinken…

Wie gut, dass es für solche Situationen die Karte gibt - einfach vorzeigen und fertig. Jetzt sind keine langen Erklärungen mehr nötig – das Gegenüber weiß, dass man nicht schon am Morgen volltrunken ist, sondern dass ein neurologisches Problem besteht. Und ist dementsprechend freundlicher und hilfsbereiter als noch wenige Minuten zuvor.

Ach ja, selbstverständlich wird die Karte mit Ausweishalter und mit Jo-Jo-Gürtelclip geliefert, so dass sie trotz Nervosität und Tremor problemlos vorzeigbar ist. Benötigt man die Karte nicht, ist sie im Scheckkartenfach der Geldbörse bestens aufgehoben.

 

 

In Verbindung mit dem Notfallausweis, ist sie der ideale Begleiter, wenn es z.B. mal zu einem Notarzteinsatz kommen sollte.

 

Dieses Projekt konnten wir dank der Kostenübernahme durch die

Deutsche Parkinson Hilfe verwirklichen.

 

Die Karte wird kostenlos an Interessenten abgegeben, bitte hierzu eine Mail an ulirust@jungundparkinson.de senden. Dort gibt es dann die Kontaktadresse, zu der bitte ein Frankierter Rückumschlag in Höhe von 2,40 Euro gesendet werden muss.

Über eine Spende würden wir uns dennoch sehr freuen.

 

 

Bei Fragen einfach ein Mail an die bekannte E-Mail Adresse senden.