Polyneuropathie

Als Polyneuropathie bezeichnet man die Erkrankungen mehrerer oder aller peripheren Nerven, also jener Nerven, die vom Rückenmark oder dem Hirnstamm zu den »Erfolgsorganen« wie Muskeln oder Haut ziehen und Informationen aus dem Umfeld zum Rückenmark vermitteln. Dazu besitzt jeder Nerv eine komplexe Struktur, die aus der Nervenzelle (Neuron), der Nervenfaser (Axon) und der sie umgebenden äußeren Hülle, der Markscheide (Myelinscheide), besteht. Bei Schädigungen der Markscheide oder des Axons kann der Nerv seiner Aufgabe, der Impulsvermittlung, nicht mehr nachkommen. Das Gehirn erhält keine oder falsche Informationen.

Bei Patienten mit M. Parkinson ist eine erhöhte Prävalenz von Polyneuropathien bekannt