Entacapon

Entacapon wird bei der Parkinson-Krankheit verordnet, wenn mit anderen Parkinson-Mitteln keine zufrieden stellende Beweglichkeit mehr gewährleistet werden kann. Es wird insbesondere zur Behandlung so genannter Off-Phänomene eingesetzt. Off-Phänomene bezeichnen dabei die Zeitspanne, in der die Parkinson-Mittel nicht wirken und sich die Symptome zeigen. Im Gegensatz dazu bezeichnet die so genannte On-Zeit die Phasen, in denen die Krankheitsymptome nicht auftreten und der Patient sich gut bewegen kann. Durch Entacapon kommt es zu einer deutlichen Verlängerung dieser On-Phasen. Die typischen Bewegungsstörungen wie stockende Beweglichkeit, Muskelstarre oder Zittern werden durch die Einnahme des Wirkstoffs erheblich verringert. Allerdings muss Entacapon immer gemeinsam mit Levodopa verabreicht werden.

 

Quelle: Onmeda.de