Blut-Hirn-Schranke

Die Blut-Hirn-Schranke ist eine chemisch-molekulare Barriere, die zwischen Blutgefäßen und dem Gewebe des Gehirns und Rückenmarks existiert. Mit der Blut-Hirn-Schranke verhindert der Körper, dass ungebetene Gäste (z.B. Giftstoffe) in diese sensiblen Areale gelangen. Es ist eine Art Filtersystem, das nur bestimmte Substanzen durchdringen können.

Wegen der Blut-Hirn-Schranke kann der Morbus Parkinson nicht direkt mit Dopamin behandelt werden, weil Dopamin die Blut-Hirn-Schranke nicht durchdringen kann. Stattdessen wird Levodopa gegeben, eine Dopamin-Vorstufe. Levodopa passiert die Blut-Hirn-Schranke und wird im Gehirn dann zu Dopamin umgewandelt.

 

 

Autor: Dr. med. Jörg Zorn