Freezing

Ein häufiges Problem bei Parkinson ist das Einfrieren der Bewegung, manchmal auch "Freezing" genannt. Dieses Freezing tritt meist erst im späteren Stadium von Parkinson auf und auch dann nicht bei allen Betroffenen.

 

Beim Einfrieren ist es dem Betroffenen vorübergehend unmöglich, sich in Bewegung zu setzen.

 

Zum Einfrieren kommt es besonders häufig vor Engstellen oder an Ampeln, also gerade dann, wenn man es überhaupt nicht gebrauchen kann.

 

Die Ampel wird grün, und es gelingt einfach nicht los zu laufen. Wenn man sich dann endlich in Bewegung gesetzt hat, wird es wieder rot und man schafft es nicht rechtzeitig auf die andere Strassenseite.

 

Auch vor Engstellen, wie Türen oder anderen Arten von Durchgängen, ist das Einfrieren sehr lästig, denn so kann es schnell zu Staus kommen. Der psychische Druck, der dadurch auf dem Betroffenen lastet, erschwert die Situation zusätzlich.

 

Häufig kommt es auch im Menschengedränge zum Einfrieren. Das entmutigt viele der Betroffenen, sich in die Gesellschaft zahlreicher Menschen zu begeben.

 

Zum Einfrieren kann es aber auch ohne Engstellen oder Ampeln kommen. Auf freier Strecke ist es unvermittelt nicht möglich, in die gewünschte Richtung zu gehen oder eine andere gewünschte Bewegung auszuführen.

 

Ein häufiger Auslöser für das Einfrieren kann Stress sein. Bei psychischer Belastung kommt es häufiger zum Einfrieren als in entspannten Situationen.

 

Meistens löst sich das Einfrieren nach wenigen Sekunden wieder und die gewünschte Bewegung kann durchgeführt werden, oft überhastet und unkontrollierbar schnell.

 

Quelle: gesund.org